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2010 
2009 
2008
Königliche Hoheit Luitpold Prinz von Bayern – Gastgeber und Veranstalter - Foto Kaltenberg  Foto Zauberblume 

Kaltenberg Ritterspiele, das ausdrucksvollste Spektakel

in Deutschland, ist immer eine Reise wert

 
Barbarenzelt
Foto Zauberblume -  Barbarenzelt
 
Königliche Hoheit Luitpold Prinz von Bayern – Gastgeber und Veranstalter - Foto Kaltenberg

 

München | Kaltenberg Ritterspiele, das ausdrucksvollste Spektakel in Deutschland, ist immer eine Reise wert

Pressekonferenz 2008
Mit dem schicken Bus wurden wir am Stachus abgeholt und brauchten gerade mal 45 Minuten nach Kaltenberg.
Frau Mayer hat uns auf der Fahrt begleitet und wir wussten es wird uns was besonderes geboten. Unter freiem Himmel mit strahlendem Sonnenschein wurden wir auf der Waldbühne empfangen.

Sie sind gekommen sich vorzustellen.
Voran natürlich der Hausherr Seine Königliche Hoheit Luitpold Prinz von Bayern – Gastgeber und Veranstalter mit Gemahlin. Ein Dank an die Beiden.

Der Ablauf wurde streng eingehalten, wie im Mittelalter. Was das heisst? Wie es kommt, so kommts. Wir bekamen Pressematerial und suchten die Quelle des Mittelalters auf. In einem echten Eichenfass, dass seine KH selbst anzapfte, schmeckte sein selbstgebrautes König-Ludwig-Bier einfach köstlich.

 
Foto Kaltenberg
(c) Foto Kaltenberg mit Genehmigung
Thomas Menne – Geschäftsführer Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Sprach perfekt Deutsch und erzählte vom neuesten Walt-Disney-Projekt und in Kaltenberg die Spektakuläre Filmpremiere „DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA“ (22. Juli in der Arena Schloss Kaltenberg auf einer eigens hierfür erbauten Kinoleinwand, inkl. Stuntshow und Kaltenberger Mittelaltermarkt)

<WBR>
Mario Luraschi – Drehbuchautor und Stuntregisseur
Plapperte munter auf Französisch und seine Truppe lächelte dazu. Beeindruckend sein Kostüm. Sein Pferd, dass vor mir direkt bremste, versenkte Kieselsteine in meinem Masskrug. Ich versuchte ihn mit meiner Kamera einzufangen, was mir nach vielfachem Versuch auch vortrefflich gelang.

Die Stars des Ritterturnieres:
Der schwarze Ritter, Der Bayerische Ritter und Die Gefährtin.
Ein Übersetzer war anwesend.

Ich entdeckte das Kinderradio mit einem versierten Kinder-Reporter von 92,4.
Das Kinderbuch „Der Feuerritter“ wurde vorgestellt. Ein Buch voller Geheimnisse und was Leon auf Kaltenberg alles erleben durfte.

Das romantische Essen am offenen Feuer im Lager der Barbaren wurde vorgezogen und wie im Mittelalter durften wir die „Fleischrippen“ abknabbern. Das Fleisch schmeckte vorzüglich und ist sehr weiter zuempfehlen. Heute nennen sie sich Sparribbs. Einfach mal in der Schwemme nachfragen. Danach mussten wir Hände waschen, denn Servietten sind nur Papierverschwendung. An einem Bottich gefüllt mit südlichen Zitrusfrüchten, ließen zwei reizende Fräuleins das prickelnde Zitronenwasser in einem gefüllten Krug über unsere Hände laufen. Man zerquetschte genüsslich die südliche Fruchtscheibe zwischen den Finger und hat daraufhin duftende Finger.
 
Feuervogel
Foto Zauberblume

 

Feuervogel


Zum Abschluss kamen der Höhepunkt des Tages. Die Feuervogelshow. Ein Spektakel, dass ich schon so oft gesehen habe und es immer wieder gerne sehe. Dieses abwechselnde Farbenspiel mit seinen beeindruckenden Darstellern. Auf Stelzen tanzen wie wirbelnd über die Bühne. Hangeln sich empor ins Spinnennetz und zeigen das Wunder auf dieser Welt: Aus einem Ei schlüpft neues Leben.
 

 Lassen sie sich dieses Spektakulum nicht entgehen. Eintrittskarten kann man Online bestellen und ausdrucken. Das heisst in letzter Sekunde können sie direkt erfahren, ob sie das Gelände betretene können. Denn nach einer gewissen Anzahl Besucher muss das Tor geschlossen werden. Warten vor dem Tore kann somit verringert werden.
Gehen sie auf http://www.ritterturnier.de und auf Karten Online. Dort finden sie auch die Termine.
Wer noch keinen Computer hat, der ruft an. 01805-11 33 13 oder bekommt sie bei den örtlichen Vorverkaufsstellen.

Erschöpft und mit vielen neuen Eindrücken traten wir die Rückreise an. Schnell noch mal den Donnerbalken aufsuchen. Dem Feuerschlucker beim Barbarenzelt zusehen. Dann schallte es durch die dunkle Nacht. Auf, auf, das Transportgerät will uns nach München zurückbringen.

Ein besonderes Dank an seine KH, an seine Truppe und an die vielen Darstellern, die so ein Spektakel überhaupt möglich macht.

Hab ich was vergessen, ganz bestimmt ---- aber lest doch selbst ---
auf http://www.ritterturnier.de gibt es Schnappschuss, Hinweise, Tipps und viele Fragen werden dort direkt beantwortet.

2007 
2006 
2005
 

EINIGE TEXTE SIND AUS DER PRESSEMAPPE DER KALTENBERGER RITTERSPIELE KOMPLETT ÜBERNOMMEN WORDEN -

MIT GENEHMIGUNG DURCH DIE PRESSETÄTIGKEIT VON ZAUBERBLUME

 

 

 

Pressetext

Erstellt am 30.10.2004
Länge: 1.600 Zeichen

 

Alle Texte im Bereich Aktuelle Infos & Textekönnen von Ihnen kostenlos ohne Nennung der Quelle verwendet werden.

 

Für Ihre evtl. Fragen steht Ihnen  unser Pressebüro gerne zur Verfügung:

m&m internetwerkstatt
Klaus Bock
Amalienstrasse 45
80799 München
Tel.: 089-28808239
presse@ritterturnier.de

Nach 25 erfolgreichen Jahren „KALTENBERGER RITTERTURNIER“ wird im Turnierjahr 2005 in der Arena am Kaltenberger Schloss eine neue Epoche eingeläutet: Der weltbekannte Kaskadeur und Stuntpferdeausbilder MARIO LURASCHI und dessen international renomierte Stuntreitergruppe CAVALCADE werden die Rollen der Ritter in Kaltenberg übernehmen. 

Mario Luraschi ist nicht nur Gewinner des „2002 WORLD STUNT AWARDS“ sondern hat aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualifikation in über 400 Film-, TV- und Showproduktionen als Stuntman für Pferdeszenen, Stuntkoordinator und 2nd Unit Director gearbeitet. Dazu zählen zahlreiche bekannte europäische und Hollywood-Produktionen.

Das KALTENBERGER RITTERTURNIER 2005 wird also neben Bewährt-Bekanntem durch neue Ritterdarsteller, einzigartige Pferde, eine wundervolle und äußerst spannende Turnierstory und vor allem in Kaltenberg bisher nicht gesehene Stunts glänzen. Atemberaubender und spektakulärer als in Kaltenberg kann man ein mittelalterliches Turnier wohl nicht darstellen.

Als weitere Neuigkeit ist zu berichten, dass sich die Veranstalter aufgrund der überwältigenden Nachfrage dazu entschlossen haben, die ursprünglich als einmaliger Event gedachte KALTENBERGER GAUKLERNACHT mit einem neuen Künstlerprogramm im kommenden Jahr wieder aufzulegen! Es wird daher am Donnerstag, den 14. Juli eine 2. KALTENBERGER GAUKLERNACHT geben.

Man darf also gespannt sein auf die neuen Akzente des Kaltenberger Ritterturnieres 2005.

Veranstaltungstermine 
Kaltenberger Ritterturnier: 1., 2., 3. / 8., 9., 10. / 15.,16., 17. Juli 2005
2. Kaltenberger Gauklernacht: 14. Juli 2005
Schloss Kaltenberg, 25. Oktober 2004
Ritterturnier Kaltenberg Veranstaltungs-GmbH

 

Daten und Fakten

Im Folgenden haben wir für Sie viele interessante Zahlen zusammengestellt...

Veranstaltung(en) 
Erste Veranstaltung Kaltenberger Ritterturnier fand statt1980
15. bis 24. Juli
Anzahl Veranstaltungsjahre inkl. 200526
Gesamtteilnehmerzahl (Darsteller, Händler etc.) 1983 bis 2004; ca.17.500
Gesamtzuschauerzahl 1983 bis 2004; ca.1.750.000
Durchschnittliche Anzahl Zuschauer pro Veranstaltungstag 2000-200411.800
Durchschnittliche Programmdauer pro Veranstaltungstag (Rahmenprogramm)8 Std.
Arenaprogramm; ca.>2 Std.
- Vorprogramm30 Minuten
- Großer Einzug30 Minuten
- Turnier120 Minuten
- ggf. Kinderturnier90 Minuten
 Grosser Umzug durchs Gelände

 

30 Minuten

 

Veranstaltung 2005 
Veranstaltungstage Ritterturnier1, 2. u. 3. Juli,
8., 9. u. 10. Juli,
15., 16. u. 17 Juli
GauklernachtDonnerstag, 14. Juli
Vorverkaufsstart15. November 2004
Öffnungszeiten Tagesveranstaltung 200511.00 bis 21.00
Öffnungszeiten Abendveranstaltung 200516.00 bis 01.00
Veranstaltungstage mit Kinderturnier 20053., 9., 10. u. 17. Juli
 

 

 

 

Gelände 
Geländegesamtfläche ca.140.000 qm
Für Zuschauer zugängliche Fläche ca.95.000 qm
Für Zuschauer nicht zugängliche Fläche (Lager der Teilnehmer, Vorbereitungsfläche f. Arenaauftritt, Ställe, Einreitflächen etc.) ca.45.000 qm
Größe der Arena (Aussenmass)
Größe der Arena (Innenmass)
100 *60 Meter
70*30 Meter
Anzahl Sitzplätze9.000
Anzahl Geländekarten (Stehplätze)3.300
Maximal zugelassene Zuschauer12.300
Anzahl Bühnen8
- Zuschauerkapazität der Raben-Bühne (u.a. Corvus Corax live); nur Stehplätze3.500
- Zuschauerkapazität der Waldbühne; Sitzplätze250
- Zuschauerkapazität Bühne im Schlosshof; Stehplätze (einige wenige Sitzplätze350
- Zuschauerkapazität Thronsaal; Stehplätze750
Unterkünfte für Teilnehmer (Schlafplätze)450
  
Zuschauer 
Maximalzahl pro Tag12.300
Parkplätze5.600
 

 

 

 

Teilnehmer 
Darsteller beim Grossen Umzug im Gelände; ca.800
Darsteller in der Arena (während Turnier); ca. max.250
Darsteller beim Arena-Einzug; ca.900
Turnier-Ritter10
Pferde; je nach Programm12 - 20
Ritter in Rüstung;ca.80
Händler (Mittelaltermarkt)100
Anzahl Handwerkerstände etc.100
Gesamtverkaufs- und Schauflächen3.000 qm
Gaukler- und gewandete Gruppen12
Anzahl Musikanten-Gruppen15
Anzahl Musikanten (Gesamt); ca.150
Rotes Kreuz u. 2 Notärzte40
Feuerwehr und Polizei40
Veranstaltungsorganisation u. -durchführung20
Anzahl ausgegebener Essen an Teilnehmer 2004; ca.20.000
 

 

 

 

Gaststätten und Schenken 
Anzahl Gaststätten4
- Sitzplätze Ritterschwemme450 + 350 im Biergarten
- Sitzplätze Schloßrestaurant120 + 70 auf Terasse
- Sitzplätze Ritterburg; ca.450 + 300
- Sitzplätze Taverne; ca.150
Anzahl Schenken (nicht Gaststätten)8
Hektoliter Bier14.500
Hektoliter Limonaden und andere Getränke12.000
 

 

 

 

Preise 
Eintrittskarte mit Sitzplatz in der Arena (von - bis)
Kinderermäßigung

Familientag (3. und 10. Juli) Kinderermäßigung

Gruppenrabatt (ab 30 Personen)

 

20 - 35 €
5 € pro Karte

10 € pro Karte

3 €

 

Eintrittskarte ohne Sitzplatz in der Arena (Geländekarte)
kein Gruppenrabatt!

 

16 €
Kinder unter 6 Jahre

 

freier Eintritt

 

1 l Bier (König Ludwig Dunkel) 20045 €
1 l alkoholfreie Getränke o.ä. 20044,00 - 4,50 €
Schweinebraten 20048,50 €
S-Bahn-Karte (München-Geltendorf-München) 2004 
Bustransfer (Geltendorf-Katenberg-Geltendorf) 2004 
Parkgebühr 2005 
 

 

 

 

Behinderte 
Die Veranstaltung ist für Behinderte geeignetja
Preiseduzierung für mind. 50% Behinderung2 €
RollstuhlfahrerEintritt frei
- Begleitpersonvoller Preis

 

Pressetext

Erstellt am 30.5.2005
Länge: 4.900 Zeichen

 

Alle Texte im Bereich Aktuelle Infos & Textekönnen von Ihnen kostenlos ohne Nennung der Quelle verwendet werden.

 

Für Ihre evtl. Fragen steht Ihnen  unser Pressebüro gerne zur Verfügung:

m&m internetwerkstatt
Klaus Bock
Amalienstrasse 45
80799 München
Tel.: 089-28808239
presse@ritterturnier.de

Donnerstag
14 Juli 2005

Nacht-
veranstaltung

  Die 2. Kaltenberger Gauklernacht

Einlaß ab 18:00 Uhr - Mittelaltermarkt
Grosser Umzug aller Beteiligten gegen 19:00
Beginn der Arenaveranstaltung 21:00
Viele Aktionen im Gelände von 22:00 bis 02:00

Journalistenbriefing um 17:30 im Pressebüro

Rechtzeitig akkreditieren und Pressekarten bestellen!

 

Aufgrund des riesigen Erfolges der Ersten Kaltenberger Gauklernacht haben wir uns entschlossen, im kommenden Jahr die Zweite Kaltenberger Gauklernacht durchzuführen!

Programm und Teilnehmer werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Das andere Kaltenberger Fest
Die zweite Kaltenberger Gauklernacht

Das ´andere´ Kaltenberger Fest wird am 14. Juli eine Nacht der Phantasie, eine Nacht der grandiosen Feuerspektakel, der Gaukler, Tänzer, Spielleute und Akrobaten. Es wird die Nacht der Sinne; eine nächtliches Freudenfeier im Mittelalter.

„Anders“ bezieht sich aber auch auf die erste Gauklernacht: Dieses Jahr wird sie noch größer werden, d.h. mehr Künstler und mehr Programm bieten (auch während der Arenashow werden zwei Bühnen bespielt!). In Teilbereichen wird sie dagegen etwas „leiser“ und verträumter (kein Großkonzert in der Arena), dafür aber umso „heißer“ durch das viele FEUER, denn schließlich - die Namen der engagierten Künstler versprechen es - soll sie die Veranstaltung des Vorjahres noch übertreffen!

TerminDonnerstag, 14. Juli 2005
Einlassab 18.00
Programmvon 18.30 bis nach 02.00 morgens
Arenashowvon 22.00 bis 23.00 (freie Sitzplatzwahl)
Karten19 €

Der Programmablauf der 7 bespielten Bühnen wird am 13. Juli auf der Website veröffentlicht

Das Spektrum der mittelalterlichen Künstler und Musikanten der Gauklernacht 2005 ist weit gespannt: Die Darbietungen reichen von lieblicher, eleganter Kunstfertigkeit bis zu eher derben Vorführungen, an denen das mittelalterliche Volk seinen Spaß gehabt hätte. Die musikalische Bandbreite reicht von den treibenden, mitreissenden und lauten Klängen der Könige der Spielleute, Corvus Corax bis zu den leisen Klängen von Psalteria und Karmina.

70 Gruppen mit insgesamt ca. 600 Künstlern werden die Gauklernacht 2005 zu einem einmaligen Fest machen; viele Künstler haben nur für diese Nacht neue Programme entwickelt.

Die Rittergruppen werden ihre Waffen ab- und ihre schönsten Gewänder anlegen und Sie in ihren Lagern erwarten.
Die Kultband Corvus Corax wird 3 Konzerte auf der Rabenbühne geben!
Für viele Zuschauer ist Feuervogel ebenfalls eine Kultgruppe. Die Mitglieder dieses action theaters werden auf der Waldbühne dreimal auftreten.
Nach langer Zeit wieder nach Kaltenberg zurückgekehrt: Das Ensemble Tostabur aus der Slowakei.

Das Hauptspektakel wird die grandiose Gruppe der Feuergaukler von Feuershow.de in der Arena zu Schloss Kaltenberg ab 22.00 bieten: Ein 60minütiger open air –Event mit einem einzigen Hauptdarsteller: Das FEUER.
Noch nie gabe es so viel Feuer in Kaltenberg! Und das will etwas heißen in einer Arena, die schon unzählige meterhohe Flammenbälle und –fontänen erlebt hat.

„Also,“ hat uns Regisseur Markus Hummel verraten, „das wird „ein echter Kracher“! Der böse GAUKLERFÜRST hat die Verwendung des bunten Feuers verboten und dessen Erlöschen im ganzen Land angeordnet. Damit beginnt die dunkle Zeit der Feuergaukler – aber auch für das Volk ist eine schlimme Zeit angebrochen.
Einzig DER KLEINE GAUKLER hat eine einzige bunte Flamme gerettet und außer Landes gebracht – alle anderen bunten Flammen sind verlöscht. Der GAUKLERFÜRST lädt zum Wettbewerb, in dem die Gaukler um die Krone des besten Gauklers streiten sollen. Aber ohne bunte Flammen!

Was würde wohl passieren, wenn der Kleine Gaukler unerwartet zurückkehrt und am Wettbewerb teilnimmt? Und was, wenn er gegen den Willen des Gauklerfürsten mit farbigem Feuer zum Wettkampf antritt? Diese Fragen lassen schon erahnen, dass es bei diesem Aufeinandertreffen nicht ohne handfeste Auseinandersetzungen bleiben wird... aber wie bei Feuergauklern üblich, werden diese mit viel, viel Feuer ausgetragen... Soweit Markus Hummel

Hier geht es zur Website der Gruppe FEUERSHOW.DE

Für die, die mit FEUER oder den vielen Zuschauern in der Arena weniger im Sinn haben, wird auch während des Arenaprogrammes ein attraktives Bündel an Künstlern und Künstlerinnen auf der Waldbühne und im Schlosshof auftreten.

Nach 23.00 geht das Spektakel auf allen Bühnen, auf den Plätzen und in den Strassen von Kaltenberg weiter – Gaukelei ist eben auch Straßenkunst...
In der Arena ist wie im letzten Jahr nach der großen Show noch ein Nachtkonzert geplant.

Markus Hummel hat noch ein Tipp parat: „Auf Marktbühne, Waldbühne und im Schlosshof werden Tavernenspiele stattfinden, in denen Herolde mit viel Wortwitz durch Programme aus Gaukelei und Musik führen - und dabei auf ihre Schlagfertigkeit geprüft werden. Sehr empfehlenswert!“

Außerdem wird der Große Mittelalterliche Markt auch während der Gauklernacht durchgehend geöffnet sein. Er ist neben den anderen Kaltenberger Attraktionen zu einem großer Anziehungspunkt für viele geworden, die nach den ganz besonderen Dingen suchen. Hier werden sie sicher fündig werden.

Daneben heißt es für die Gäste: Bummeln und flanieren, sich den kulinarischen Genüssen der vielen Küchen und Schänken hingeben, von merkwürdigen Gestalten aus dem Mittelalter angesprochen werden, sich am einen oder anderen Feuer niederlassen, sich auf Künstler und Künste einlassen – lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, tauchen Sie bis in den frühen Morgen ein in die nächtliche Mittelalterwelt von Kaltenberg.

In der Gauklernacht findet jeder sein Mittelalter.

Sie können eine größere Druckvorlage der Abbildung (links) unter

Bilder / Gelände

downloaden.

Machen Sie sich ein Bild vom
Markt- und Turniergelände

So sieht das Veranstaltungsareal in Kaltenberg aus der Luft aus; naja, wenn's gezeichnet wurde...

Glossar

Glossar

Hier finden Sie die Erläuterungen zu häufig gebrauchten Begriffen oder Namen aus dem "Kaltenberg-Universum": Figuren, Darsteller, wichtige Personen, Begriffe aus Turnier, Markt oder Gaukelei. Aber auch andere Fachbegriffe, die einen Bezug zu Kaltenberg oder dem Kaltenberger Ritterturnier/Mittelaltermarkt haben werden erläutert.
Den gewünschten Begriff können Sie auswählen über:    

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HINTERGRUND GESCHICHTEN

Wie wäre es mal mit einer Hintergrundstory

Klar, die Zahlen sprechen für sich: Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und wahrscheinlich aller Zeiten... Die Bilder sind eindrucksvoll und bunt wenn die Ritter in ihren Rüstingen auf ihren phantastisch aussehenden Pferden aufeinanderprallen.

Und Mittelaltermarkt und Gaukler geben traumhafte Motive ab (siehe Bilddatenbank).

Aber wie wäre es mal mit einer etwas anderen Berichterstattung; z.B. wie so eine Veranstaltung geplant und gesteuert wird? Hier eine kleine Auswahl vielleicht geeigneter Themen:

  • Der Umzug
    Wie man 800 Teilnehmer zur richtigen Zeit in der richtigen Reihenfolge ohne Absperrungen geordnet durch 12.500 Zuschauer ziehen läßt
  • Das Lager
    Wie man für 650 Teilnehmer Unterkünfte, sanitäre Anlagen und die Versorgung mit Essen und Trinken organisiert
  • Der östliche Teil des Mittelalters
    Ein Tag im Lager der 1. Münchner Barbaren
  • Kleider machen Leute
    Wie sich die Gundelfinger und Augsburger mit Ihren wunderbaren Kostümen auf Kaltenberg vorbereiten
  • Pendelverkehr ins Mittelalter
    Menschen im Pendelbus zwischen Geltendorf (S-Bahn) und Kaltenberg

Wir unterstützen Sie gerne, die richtigen Personen für eine Hintergrundstory zu identifizieren und/oder Interviews oder Fotoshootings zu vereinbaren .

Bitte wenden Sie sich an unser Pressebüro:

Klaus Bock
089-28808239

presse@ritterturnier.

RAHMEN PROGRAMM KATALIN FISCHER

Katalin Fischer über das
Rahmenprogramm

Wer weiss noch, wer alles dabeigewesen war im Laufe der Jahre, wer alles es gestaltet hat, dieses Spiel, das die Zuschauer umgeben, einhüllen soll in die Illusion, sie seien woanders, weit weg von sich selbst, von ihrem angestrengten, graumachenden Alltagsdasein unter Computern und Steuereklärungen. 

Vielfältig, ein sich ständig veränderndes und doch mit immergleichen Momenten durchsetztes Kaleidoskop - der eine geht, der andere kommt, und dann kommt der eine plötzlich auch wieder. Es gab immer irgendwelche Konzepte: Mal sollte es Herolde geben, die an jeder Strassenecke verkünden, was und wo und wie vor sich gehen werde - mal sollten Wunderdinge in der Höhe passieren, Fechtduell auf dem Dach, Ehekrach im Erkerfenster, flüchtiger Liebhaber auf der Leiter vorm Dachstüberl. Mal sollte es derb und komisch, mal poetisch und glanzvoll sein, das Rahmenprogramm in Kaltenberg. 

Zu Anfang, als ich vor 13 Jahren zum ersten Mal beim Stelzentheater mitspielte, dominierten die Fanfarenzüge. Es gab mindestens zehn davon und sie marschierten unablässig kreuz und quer. Die Lebenden Puppen aus Ungarn - sie standen wie versteinert auf der Straße, rot und schwarz, mit ihren grossen Knüppeln und schnappten überraschend nach Besucherinnen. Sie sind heute noch in Kaltenberg, brachten aber bereits ihre Söhne mit. Es gab einmal einen Zauberer, der aus kleinen Tassen abwechsend Wasser und Feuer trank und Hochseilakrobaten mit roten und grünen Schirmchen, die in der Luft eine Liebesgeschichte spielten. Dagegen nahmen sich die Le Voyage aus Berlin eher martialisch aus, in knapper Lederaufmachung und Holzpantoffeln, einer über die Schultern des anderen steigend, mit der zierlichen Katja obenauf. Auch sie sind noch da, mit derselben Römer-Nummer und demselben Hochseilakt, wie ehemals, mit demselben frischen Lächeln auf den Gesichtern. Die Corvusse hatten früher eine andere Formation, der kleine selbstbewußte Trommler ist nicht mehr dabei, dagegen gehörte einer von ihnen damals noch zu einer zweiköpfigen Puppenspielergruppe mit holzgeschnitzten Figuren und ziemlich derben Märchen. Unvergesslich ist der arme traurige Tanzbär, der eines Tages in der Früh weiss Gott wie ausgekommen ist und dem Mädchen mit den Sicherheitsdnadeln und Aspirinen die Klotür an den Kopf knallte - und eine zauberhafte Theatergruppe, bei der Hans seine Prinzessin suchte und immer Spruchfähnlein in die Luft schrieb. Wir kannten eine Mama mit Tochter, beide im nabelfreien Orientkostüm, die Feuer spuckten und einige ganz dicke Schlangen mit sich herumtrugen, und die aufwändige Formation Feuervogel, die eine irrsinnig lange Tanzshow hatte, mit einem schwarzen Stelzentier, einem grünem Krokodil und dem schönen roten Vogel. Irgendwann, vor sehr langer Zeit, tauchte die Hexe Walpurga auf und krächzte mit ihrer Krächzstimme - eine sachliche, eine lakonische Hexe, ohne besondere Schreckwirkung; später gesellte sich die junge Hexe Roxana zu ihr, jetzt spielen sie gemeinsam auf der Marktbühne. Viele liebten die feuerschleudernden Tarnkappen, die die Heldenmacher-Masche erfunden hatten (ein Zuschauer hielt eine Karotte im Mund und wurde zum Helden deklariert, weil hinter und vor ihm brennende Keulen hin- und herflogen). Schon immer war der Zwerg Nazareno da, manchmal in Verbund mit dem Herkules Anton. Nazareno ist fröhlich, singt neapolitanische Lieder, sagt mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks ciao bella!, küßt Frauenhände und benimmt sich auf seinen halben Metern Höhe ebenso selbstbewußt, wie nur je ein Papagallo. Die stromlinienförmige Feuerkünstlerin aus Berlin kam bestimmt drei Jahre in Folge, mit ihrem schmalen, stark geschminkten Kopf, in schwarzem Leder - ebenso der Seiltänzer Klaus, der Akkordeon spielte, während seine Assistentin Kinder übers Seil führte. Ein- oder zweimal kam ein Mäusezirkus, wo kleiner Mäuseprinz über eine Leiter zur kleinen Mäuseprinzessin in den Turm stieg - und nicht wegzudenken war früher Jerome mit seinem Dudelsack und den fußbetriebenen Marionettentänzern, mit riesigen Seifenblasen und seinem unberührbar-unschuldigen Blick. 

Ja, das Rahmenprogramm, vielseitig und schillernd, leichtfüßig und farbenfroh: Lilienschwer mit den jungen Tanzmädchen, die Stelzer, die mal als Mystiker, mal als Störche zugange waren, die Spandieratori aus Siena oder anderen italienischen Städten, geschmeidig und kunstvoll im Schwingen und Werfen der Fahnen, Artisten und Jongleure wie Firlefanz und Gaukeley, Fabulo und Casulino, witzige und schreckliche Clowns wie Maxx und Wandelbar und ehemals der schwammige Doktor Flammfried, der seltsame Sachen mit Plastikspiegeleiern machte, aber durchaus auch seine Fans hatte. In einem der Jahre war jemand da, der über glühende Kohlen lief und sich auf Glasscherben legte, und seine Frau stieg ihm auf die Brust - und ein Entfesselungskünstler, der, angekettet und aufgehängt, seine Fesseln anzünden ließ. Einmal ging fast etwas schief, er hatte offenbar schon am Nachmittag ziemlich viel Alkohol getrunken. Er wurde nicht mehr eingeladen. 

Herr Pilz, der damalige Impressario, erzählte mir vor vielen Jahren emphatisch, dass er einen fantastischen Typen engagiert habe, der aussehe wie Groucho Marx und auf einem Pferd aus Stoff und Futter säße, und dass das Pferd auch richtig pissen könne! Das hab ich nie gesehen, aber mittlerweile hat sich Zouzou einen Platz im Vorprogramm der Arena erobert. Die tschechischen Ritter, Equites, kehrten zu unserer grossen Freude nach vielen Jahren wieder, ein liebenswürdiger Haufen mit bravourösen Nummern. Sie kämpfen virtuos, erwecken nie den Eindruck, dass es Schaukämpfe sind, zudem spielen sie wunderbar und mit viel Witz. Früher gab es den Schönen Tschechen, den Kleinen Tschechen, den Dicken, den Phlegmatischen und den Melancholischen Tschechen und Petra, ihre Prinzessin. Jetzt spielt ein allerliebstes blondes pummeliges Ding die Prinzessin, und von der alten Garde sind nur noch der Schöne und der Dicke da - die anderen kann man nicht mehr so genau auseinanderhalten. 

Damals gab es noch keine Barbaren, es waren höchstens einzelne Kettenhemd-Bürschchen und Schwert-Enthusiasten da. Beim Abschlussfest der Künstler wollten einmal zwei solche eine kleine Darbietung geben, wie das eben bei den Abschlussfesten Sitte ist, aber sie waren nicht sehr erfahren und schon etwas angetrunken. Nach zwei schwerfälligen Hieben fiel einer wie ein Sack zu Boden und blutete schwach am Kopf. Er kam sich unglaublich heldenhaft vor.

Im letzten Jahr war ein neuer Rätselmann da, mit seinem kleinen Bauchladen, auf dessen winziger, allerliebster Bühne er ein zugegeben etwas unappetitliches Märchen über die Prinzessin erzählte, die vom Drachen vollgekotzt wurde. Aber Rätselmann war trotzdem liebenswürdig, er fragteDinge, wie: was ist grösser als Gott, der Teufel fürchtet sich davor, die Armen haben viel davon, die Reichen wenig, man kann es manchmal auch trinken oder essen? 

Auch wir waren schon immer da, das frühere Wagen-SchmierenTheater, seit vielen Jahren Faust&Feen. Unsere dreistöckige Shakespeare-Bühne wurde zur Legende, ebenso das orientalische Diwan-Zelt mit den lebendig gewordenen Märchen aus tausendundeiner und noch viel mehr Nächten. Wir fliegen durch die Luft, sind Tod und König, Engel und Teufel, Kalif und Schwiegermutter und spielen auch auf der Straße, wo die Zuschauer unsere Prinzen und Prinzessinen, Drachen und Diebe sind. 

Das Rahmenprogramm in Kaltenberg ist kein mechanisches Ding, das man nach Belieben anstoßen, gestalten, kontrollieren kann. Es hat eine gewaltige Eigendynamik, ein Eigenleben, das sich irgendwann verselbständigt. Früher gingen wenigstens die Zuschauer nach Hause, wenn das Programm zu Ende war - heute bleiben viele von ihnen da. Die Nacht mischt alle durcheinander, der Sog des Ortes, die von der Rumdumerfahrung beflügelten Gäste und Darsteller werden weitergetragen vom Schwung, den das dichte Geflecht aus lebendigem und fassbarem Spiel erzeugt. Man lebt etwas, was es woanders nicht gibt, was man zuletzt vielleicht in der Kindheit, in seinem Kopf erlebt hatte. 

Hin und wieder wird es wirklich mittelalterlich. Da ist zum Beispiel die Badestube. Ein wüster Ort, ich sah einmal, wie jemand sich mit einem anderen stritt, ein Wort gab das andere, "Ach leck mich doch am Arsch!" Gesagt getan, zum Zwecke desselben entblößte er denselben und streckte ihn dem anderen hin. Der, nicht um eine Antwort verlegen, nahm seinen Bierkrug und klatsche ihm das ganze Bier auf den Hintern. Voll das pralle Leben. Mittelalter eben. 

Früher traf man sich auch oft woanders, auf dem Parkplatz, wo die Künstler übernachten. Einige fingen an zu trommeln und Fabrice, der französische Pyromane ließ selbstgebasteltes Feuerwerk in den Himmel steigen. 

Jetzt gibt es andere Orte, kleine Refugien, aus denen Kerzen und Ampeln leuchten. Letztes Jahr hatten die Moriskentänzer bei den Kamelen ein orientalisches Zelt, da saß man nachts auf den Polstern, Fuss zu Knie und Hüfte an Backe, ein Mädel aus Augsburg tanzte Bauchtanz, jemand reichte Tee und Prosecco, man erzählte kleine Geschichten. Hinten, um die Waldbühne, leuchten Fackeln, Schatten stehen in Grüppchen, rote Flüssigkeit schimmert im bauchigem Gefäß, lautes Lachen, leise Musik. 

Rahmenprogramm - was für ein hässliches Wort! Rahmen, das ist etwas Hartes und Starres, was nur als dünne Umgebung für einen prachtvollen Inhalt dient, Einzäunung, Abgrenzung, dienstbare Funktion. (Wohlgemerkt: die professionellen Insider schauen zuerst und mit grossem Interesse auf den Rahmen, bevor sie das Bild überhaupt eines Blickes würdigen.) Nun ja, vielleicht sind wir der Rahmen, aber es gibt solche und solche. Ein klappriger ungehobelter Rahmen läßt auch einen Rembrandt armselig aussehen, während ein kostbar verzierter, antik vergoldeter jeden Inhalt hervorhebt, überhöht, mit seiner eigenen Kostbarkeit verbindet, ihm zusätzlichen Wert und Glanz verleiht. Tja. So. So sehen wir das.

PERSONEN

Wie wäre es mal mit einer personality story?

 

Wir gestatten uns vorzuschlagen... Klar, die Zahlen sprechen für sich: Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und wahrscheinlich aller Zeiten... Die Bilder sind eindrucksvoll und bunt wenn die Ritter in ihren Rüstingen auf ihren phantastisch aussehenden Pferden aufeinanderprallen.

Und Mittelaltermarkt und Gaukler geben traumhafte Motive ab (siehe Bilddatenbank).

Aber wie wäre es mal mit einer etwas anderen Berichterstattung; z.B. über die Menschen, die das Kaltenberger Turnier zum Leben erwecken? Hier eine kleine Auswahl vielleicht geeigneter Personen:

KIEPENKASPARDer Kiepenkasper ist seit 1995 fester Bestandteil mittelalterlicher Veranstaltungen im norddeutschen Raum, seit 2003 auch bei den Kaltenberger Ritterspielen zu erleben.

Unter der Bezeichnung „Kiepenkasper“ (Kiepe ist norddeutsch für einen Tragekorb)
präsentiert der Puppenspieler Uwe Spillmann (Jg. 60, verh., 3 Töchter) sein Puppentheater auf zwei Beinen. Einzig- aber nicht artig!

Denn in bester Tradition des historischen Kaspers und seines Vorläufers, dem Hanswurst der reisenden Schauspieltruppen, zeigt Spillmann auf Burghöfen, Schlossplätzen und auf historischen Marktplätzen seine abenteuerlichen und rotzfrechen Handpuppenspiele.

Geboren1960
Gelernter BerufPuppenspieler
Kiepenkasper ist er seit1995
  
Erster Auftritt in Kaltenberg2003
Andere wichtige AuftritteMittelalterveranstaltungen in Norddeutschland

Fünf 20minütige, natürlich selbst geschriebene Kasperstücke hat der Puppenspieler stets dabei, dazu eine Gemüsekomödie: „Graf Pomme de Terre, der Raubritter“ In Versen geschrieben und mit Gemüseköpfen als Handpuppen aufgeführt. Ein absurd brutales Spektakel, dass bei den Aktiven der MA- Szene „Kult“ ist.

„Toll, und mit so einfachen Mitteln!“ ist ein Kompliment, das Spillmann oft und gerne hört. Aber es braucht ja auch keinen großen Aufwand – Theater findet im Kopf statt. Das wussten Spillmanns Vorgänger im authentischen Mittelalter bereits und er selbst beweist es stets auf neue, wenn er für Kinder und Erwachsene spielt.

Nicht nur in der Mittelalterszene und nicht nur in Deutschland. Im Winterhalbjahr tritt Uwe Spillmann vor allem an Schulen auf. Der gelernte Lehrer für Deutsch als Fremdsprache verbindet dann seinen geliebten Puppenspielerberuf mit dem einstmals erlernten: Er spielt an Grundschulen im Ausland ein Programm mit dem Titel „Deutsch mit Kasper macht Spaß“ und im Inland entsprechend „English with Kasper is fun!“ Praktisch, wenn man nur eine Kiepe und 6 Handpuppen im Theatergepäck hat, die bei jeder Airline mitgehen, die Ausstattung wiegt knapp unter 20 KG.

Dass sein hölzerner Kasper mit diesem Konzept auf allen Kontinenten in Schulen und auf internationalen Figurentheaterfestivals zu Gast ist, ist dem Puppenspieler eine große Freude.

Denn Uwe Spillmann liebt nicht nur Zeitreisen ins Mittelalter sondern auch ganz reale, so war er im Oktober 2004 in Namibia und Südafrika zu Gast. Im Januar 2005 führt ihn eine Tournee in die USA und Kanada, im Februar in die Türkei, 2006 stehen Finnland und Neuseeland im Terminplan. 

Im Winterhalbjahr auf Reisen, im Sommer dann wieder auf hochkarätigen MA- Events wie Kaltenberg. Hier kann er spielen wie ihm der Schnabel gewachsen ist und sein Kasper und seine anderen hölzernen Komödianten laufen zu Höchstform auf. Und ganz wichtig für den Kiepenkasper: Seine Töchter Rabea (11), Jordis (8) und Alrun (4) begleiten ihren Papa nur zu gern und tummeln sich dann unterm Gauklervolk.

KATALIN FISCHER

Katalin Fischer ist vom
Faust&FeeTheater

Ich? 
Ich wollte schreiben. Und spielen. Und keines davon aufgeben. Erst war da ein Studium, ein Diplom, dazwischen ein bisschen Paris, danach ein bisschen Tel Aviv. Die journalistische Laufbahn begann, indem ich ins dpa-Büro in Tel Aviv marschierte und darum bat, für sie schreiben zu dürfen. Der "Stern" kam dann auf mich zu, dann "Die Welt", ich arbeitete für das "Radio Freies Europa", später auch für "Geo". Währenddessen lernte ich in der Schauspielschule Akrobatik und Pantomime und wurde zusammen mit meinem Partner Gili in die neu gegründete städtische Theatergruppe Tel Aviv-Yafo aufgenommen. Gleichzeitig spielten wir eigene Stücke auf der Straße. 

Als ich nach Deutschland zurückkam, war es klar - weiterspielen! Am Ammersee angesiedelt fand ich das "Lechwehr-Theater" in Landsberg, die sich später die "Stelzer" nannten. So kam ich nach Kaltenberg. Lief auf meinen Stelzen herum, rezitierte Mystikertexte und staunte-staunte-staunte. Ich sah noch nie jemanden soviel herumlaufen, wie dich, sagte mir jemand in Kaltenberg, du bist ja überall. 

Ja. Ich wollte überall sein. Ich wollte alles sehen. Ich war begeistert. Pferdegeruch, wehende Helmbüsche, Schwertergeklirr, Zauberer, der Feuer trank, Hochseiltänzer, in Holzpantoffeln über das Seil laufend. Irreal, versponnen, bezaubernd.

Abends gingen wir nicht nach Hause, jemand spielte Musik auf der Schlossstraße, wir tranken Honigsekt, den uns der Honigmann geschenkt hatte und tanzten mit den Rittern, die in Jogginganzügen vorbeikamen, mit Barbaren, mit Waffenschmieden und Brezelbäckern. Alles war aus der Zeit und den Zusammenhängen genommen, eine Spielwelt, in der man irgendjemand war und jederzeit irgendjemand anders sein konnte, ohne verpflichtende Identität. Ich war die Spielfläche von mir selbst und von anderen, die ich traf. Eine Welt, wie es sie nur als Ausnahme gibt, in der jeder ein geheimnisvoller Fremder ist und man sich alles erzählen kann. 

Herr Pilz, der damals noch der Impressario war, sagte immer zu uns: Ihr! Ihr habt was! Ihr habt Schmackes! Und darauf waren wir stolz, denn Herr Pilz war eine Autorität in Sachen Theater. Er sagte auch: Man muss bedenken, dass viele Leute wegen des Rahmenprogramms nach Kaltenberg kommen. Deshalb muss es gut sein. Besonders gut! 

Über das Jahr bin ich Journalistin, arbeite für die Süddeutsche Zeitung, die Deutsche Presse Agentur, den Bayerischen Rundfunk, Geo u.a., mache Buchprojekte oder Kunstführungen. Ich bin auch Dozentin für Schauspiel, habe mehrere Jahre an einer Schauspielschule unterrichtet, habe Stücke und Performances inszeniert. Und ich tanze Flamenco. 

Aber im Sommer bin ich in Kaltenberg. 
Am liebsten mag ich die bösen Rollen: Hexe, Drache, Dämon. Nicht aus Bosheit, sondern weil sie lustiger zu spielen sind. Und ich liebe es, in unsere Stücke das Fliegen einzubinden. Meistens flog ich in acht Metern Höhe über die Schlossstraße auf unsere Feenbühne ein. Als Hexe verstreute ich dabei eine Wolke von Flaumfedern, bis die Rahmfleck-Bäcker unter uns darum baten, es bleiben zu lassen. (Wir bekamen damals täglich Rahmflecken geschenkt!) 

Einmal sollte ich die Prinzessin in der Arena sein, Tochter des Sultans Soliman. Ich wurde auf einem riesenhaften Thron von vier kräftigen Männern in die Arena getragen, mein 6 Meter langer hellblau-goldgetupfter Schleier wurde von meiner Zofe getragen, vor mir gingen Spielleute und Feuerspucker einher und hinter mir meine zehn Mägde in orientalischer Mägdeuniform. Das war was! Ich versuchte, mich wie eine orientalische Prinzessin zu fühlen, und als mir Zehntausend in der Arena zujubelten, da fühlte ich es wirklich! Was es heißt, von "seinem Volk" geliebt zu werden - nicht für irgendwelche Verdienste, sondern zuerst einmal nur für das pure Dasein, für die Präsenz als Hoffnungsträger, von dem sich die Menschen vielleicht ganz tief und unbewußt Gerechtigkeit, Liebe, Fürsorge, Erhabenheit erwarten - keine Ahnung. Und obwohl es nur ein Spiel war, war es seltsam und erhebend. Und obwohl ich zwei Stunden später jedesmal doch wieder den Dämon mit den langen roten Ohren spielte, rief mir noch jahrelang mancher Mitwirkende und mancher Zuschauer zu: Seid gegrüßt, Prinzessin! 

Letztes Jahr war ich der Teufel. Als ich mit meinem Kollegen, dem Engel zusammen durch das Gelände ging, wurden wir alle naslang angesprochen, fotografiert, von Kindern neugierig befragt. Ein Kind erzählte dem Engel, dass auch Kalina im Himmel sei - es muss wohl ihr Hündchen gewesen sein. Andrere Kinder bewunderten den Teufel. Ich fragte sie, ob sie auch schon in die Teufelsschule gingen, und liess sie die Lektionen der ersten Klasse wiederholen: böse Schauen, mit den Füßen stampfen, aus vollem Hals schreien. Sie machten es, und wie! Und ich lobte sie, als talentierte kleine angehende Teufelsbraten. 

Ich? Wenn ich als Journalistin herumlaufe, denke ich, es ist doch alles nur Verkleidung. Die Journalistin ist in keiner Weise realer, als Teufel und Hexe. Und Prinzessin.

MAXX

Max von Hoenow ist
Maxx - der stumme Narr

MAXX ist ein stummer Narr. Das Wort ist für ihn oftmals eine Quelle von Mißverständnissen. Trotzdem ist er durch die besondere Ausdrucksform der Körpersprache sehr beredt. Bei ihm ist weniger die Sensation, als vielmehr die Improvisation innerhalb seiner Figur mit ihren flexiblen und verschiedenartigen Ausdrucksmöglichkeiten Bestandteil des Zusammenspieles mit dem Publikum. Wichtig für sein Auftreten ist die Nähe mit direktem Blickkontakt und nicht die Distanz eines Podiums oder einer Bühne.

 

 

GeborenAm ... in ....
Gelernter BerufFotograf
Maxx ist er seit1981
  
Erster Auftritt in Kaltenberg199x
Andere wichtige Auftritte
als Musiker
Ludus venti
Anno Domini
Kurtzweyl
  

Bei Veranstaltungen nutzt er seine sensible und genaue Beobachtung der Menschen und der Situationen, um für die Anwesenden ihre durch die Etikette unterdrückten Bedürfnisse auszuleben und ihnen so den Spiegel ihrer selbst vorzuhalten.

Seine ganz persönliche Art der Darbietung ist im wesentlichen gewachsen aus den jahrelangen Erfahrungen der Mitwirkung bei verschiedenen Projekten, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Musik und Kultur des Mittelalters in lebendiger Form zu

MAXX unterhält nicht nur durch die auffällige Wirkung und positive Präsenz im bunten Narrenkostüm, sondern auch durch eine Vielzahl von Kenntnissen und Fähigkeiten, die spontan der jeweiligen Situation und Stimmung gemäß eingesetzt werden. Neben dem Musizieren mit Citôle, Guiterne, Dudelsack, Langfanfare, Schlagwerk und Flöten begeistert er seine Zuschauer mit Jonglieren und Balancieren aller möglichen und unmöglichen Gegenstände, die in seine Narrenhände geraten.

Durch Fingerfertigkeit und Zauberkunststücke gelingt es ihm immer wieder, nicht nur Kindlein und Damen zu bezaubern, sondern auch die Mannsbilder zu beeindrucken. Den atemberaubenden Höhepunkt eines Abends bildet oft das von ihm dargebotene gefahrvolle Spiel mit dem Feuer.

DIE ERSTEN MÜNCHNER BARBAREN

Manfred Ewender ist bei den Ersten Münchener Barbaren
Großkrieger Sengar

Ohne die Münchener Barbaren ist das Kaltenberger Ritterturnier kaum mehr vorstellbar. Die Barbaren spielen eine Doppelrolle: Zum einen zeigen Sie ihr Lagerleben auf ca. 1000 m2 in mehreren Zelten im Rahmenprogramm und zum anderen treten Sie seit Jahren als "wildes Volk" in der Arena auf und verbreiten hier Angst und Schrecken - naja...

In der Hierarchie der Barabaren - ja, auch das gibt es! - nimmt der den (relativ hohen) Rang eines Großkriegers ein.

Geboren1960
Gelernter Beruf 
(Münchener) Barbar ist er seit19xx
  
Erster Auftritt in Kaltenberg19xx
Andere wichtige AuftritteMittelalterveranstaltungen in ganz Europa
Kontakt: Manfred Ewender
08122-8148

Manfred Ewender ist seit xx Jahren "Barbar" - wenn er mal nicht "barbariert" ist er im Zweitberuf als Gitarrist Rockmusiker bei STORMHAMMER. Und einen DrIttberuf hat er auch - da ist er nämlich Hausmeister der Schule in...

PRINZ LUITPOLD VON BAYERN

25 Jahre hat SKH Luitpold Prinz von Bayern das Kaltenberger Ritterturnier veranstaltet. Im 26 Jahr ist vieles anders...

 

Das Interview steht Ihnen kostenfrei zum Abdruck zur Verfügung; bei Verwendung schicken Sie bitte ein Belegexemplar an unser Pressebüro.

Geeignete Illustrationen finden Sie in der Bilddatenbank.

 

Gespräch mit Luitpold Prinz von Bayern über ...

den Abschied Jackie Venon...,
den neuen Star Mario Luraschi...,
über das Kaltenberger Ritterturnier 2005 
und die Zweite Kaltenberger Gauklernacht.

Frage: Im letzten Jahr haben Sie das 25. Jubiläum des Kaltenberger Ritterturnieres gefeiert. Es war ein Riesenerfolg...

SKH Luitpold Prinz von Bayern: Ja. Gott sei Dank. Ganz ehrlich: Wir waren schon etwas stolz auf das Erreichte! 
Wir waren fast immer ausverkauft. Der Markt war größer und schöner denn je – sowohl das Publikum als auch unsere Künstler und Handwerker waren über die gute Stimmung im Gelände begeistert. 
Das Turnier selber war sensationell gut und zum Glück hat das Wetter (meistens) mitgespielt... 

Frage: Mit dem Turnier geben Sie mir das Stichwort: "Jackie Venon und die Cascadeure..."

Prinz Luitpold von Bayern:...werden nach 23 Jahren leider nicht mehr dabei sein.

Frage: Warum?

Prinz Luitpold von Bayern: Jackie Venon hat uns mitgeteilt, er wollte auf dem Höhepunkt seines Schaffens abtreten. Zitat: Er wollte mit erhobenem Kopf durch die „grande porte“ reiten. Ich denke, das hat er getan.
Wir bedauern den Abgang von Jackie und seinen Cascadeuren genauso wie viele seiner Fans das tun werden. Wir sind in dreiundzwanzig Jahren, die Jackie hier aufgetreten ist, Freunde geworden. Um es modern auszudrücken: Er hat einen „phantastischen Job gemacht“. Er war aber der Meinung, dass seine Gruppe ohne ihn in Zukunft nicht die in Kaltenberg nötige Qualität bringen kann.
Daher haben wir alle Alternativen in Europa geprüft. Wir sind stolz 2005 mit Mario Luraschi und seiner Gruppe Cavalcade den Gewinner des World Stunt Awards 2002 präsentieren zu können.

Frage: Sie sehen in der Veränderung also eine Chance?

Prinz Luitpold von Bayern: Eine sehr große sogar. Wir werden unseren Gästen weiterhin das schönste, größte und beste Ritterturnier der Welt bieten... Übrigens ist uns dieser Titel niemals bestritten worden! Nein, ich bin ganz sicher: Es wird grandios werden. Aber es wird sicherlich etwas anders werden – schon weil wir jetzt andere Ritter haben werden. Anders vom Charakter und anders vom Aussehen her. Und das ist gut so. Sagen wir es mal so: Nach 25 Jahren erfindet sich Kaltenberg neu – oder fast neu. 
Das bewährte Alte bleibt auf jeden Fall erhalten; dafür stehe ich ein. Spannend wird es auf jeden Fall...
Und Luraschi ist ja auch kein Anfänger. Ganz im Gegenteil: Mit seinen Pferden ist er in ca. 400 Filmen aufgetreten – immer dann wenn es spektakulär wurde. 
Ich bin sicher, unsere Gäste werden 2005 ein wahres Spektakulum geboten bekommen. 

Frage: Nach dem Motto: Der Schwarze Ritter ist... fort, es lebe der Schwarze Ritter?

Prinz Luitpold von Bayern: Vielleicht kann man es so ausdrücken. Aber an der Story arbeiten wir noch...

Frage: Themawechsel. Es wird eine zweite Kaltenberger Gauklernacht geben!

Prinz Luitpold von Bayern: Ja. Dier Nachfrage war nach der ersten Gauklernacht so groß, dass wir uns entschlossen haben, die als einmalig geplante Gauklernacht zu wiederholen. Unsere Gäste haben uns mit Anfragen „bombardiert“.
Wer dabei war, wird sich an die unglaublich schöne Stimmung auf dem Gelände in der Nacht erinnern – auch die hat uns veranlasst, die Gauklernacht zu wiederholen.

Frage: Können Sie schon etwas zum Programm verraten?

Prinz Luitpold von Bayern: Lassen Sie sich überraschen; auch daran wird im Moment hart gearbeitet. Es wird sicherlich wieder eine nächtliche Show in der Arena geben. Aber insgesamt wird es etwas besinnlicher werden. Etwas mehr Gaukelei eben...

Frage: Eine wichtige Frage zum Abschluß Â– die Preise...

Prinz Luitpold von Bayern:...ändern sich nur marginal. Wir halten im Großen und Ganzen die Preise des letzten Jahres. Und zwar gilt dies für den Eintrittspreis ebenso wie für die Preise von Speisen und Getränken.

Das Kaltenberger Ritterturnier und der Mittelaltermarkt sollen als Familienfest erhalten und bezahlbar bleiben.

Frage: Ihre Meinung zum Ritterturnier 2005?

Prinz Luitpold von Bayern: Es wird spannend, es wird ein bisschen anders – vielleicht etwas authentischer als in den letzten Jahren!

Frage: Vielen Dank für das Gespräch!

MARIO LURASCHI

Nachdem das 25. Kaltenberger Ritterturnier zu einem noch nie da gewesenem Erfolg geführt wurde, fühlen wir uns verpflichtet, Sie frühzeitig über die wesentlichste Neuerung für das kommende Jahr zu informieren.

Neue Ritter im Turnier 2005.
Jackie Venon ging, Mario Luraschi kommt!

Das weltberühmte Kaltenberger Ritterturnier wird im Juli 2005 in eine neue Ära eintreten!

Nach 25 überaus erfolgreichen Turnierjahren und der 23jährigen Zusammenarbeit mit Jackie Venon und seinem Stuntteam Cascadeurs Associés haben wir ihn im Kaltenberger Ritterturnier 2004 zum letzten Mal in seiner berühmten Rolle als Schwarzer Ritter aus der Turnierarena reiten sehen!

Es ist uns gelungen, den wohl weltbesten Filmpferdeausbilder und Kaskadeur, MARIO LURASCHI und dessen international renommierte Stuntreitergruppe CAVALCADE für die Zukunft zu verpflichten. 

Weitere und aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Artikeln.

MARIO LURASCHI ZBD CAVAKCADE

Pressetext

Erstellt am 30.10.2004
Länge: 3.000 Zeichen

Alle Texte im Bereich Aktuelle Infos & Textekönnen von Ihnen kostenlos ohne Nennung der Quelle verwendet werden.

 

Für Ihre evtl. Fragen steht Ihnen  unser Pressebüro gerne zur Verfügung:

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Klaus Bock
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Eine neue Epoche in Kaltenberg
Mario Luraschi und Cavalcade sind die neuen Stars in Kaltenberg

Die Fans des Schwarzen Ritters dürfen sich auf etwas Neues freuen: Nach 25 erfolgreichen Jahren „KALTENBERGER RITTERTURNIER“ wird im Turnierjahr 2005 in der Arena am Kaltenberger Schloss eine neue Epoche eingeläutet. Der Schwarze Ritter JACKIE VENON UND SEINE CASCADEURE haben 2004 auf dem Höhepunkt Ihres Schaffens die grande porte der Arena ein letztes Mal durchritten. Der weltbekannte Kaskadeur und Stuntpferdeausbilder MARIO LURASCHI und dessen international renomierte Stuntreitergruppe CAVALCADE werden die Rollen des Schwarzen Ritters und seiner „bösen“ Partner und „guten“ Widersacher in Kaltenberg übernehmen. 

Mario Luraschi ist für seine atemberaubenden Stunts weltweit geehrt und ausgezeichnet worden; u.a. ist er Gewinner des „2002 WORLD STUNT AWARDS“. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Qualifikation hat er in über 400 Film-, TV- und Showproduktionen als Stuntman für Pferdeszenen, Stuntkoordinator und 2nd Unit Director gearbeitet. Dazu zählen zahlreiche bekannte europäische und Hollywood-Produktionen. 

Die wichtigsten Filme waren
 

 TitelRegie
2003  Die Brüder Grimm
Die Bestechlichen 
Terry Gilliam
Claude Zidi 
2002 Monsieur N 
Fanfan la Tulipe 
Gefährliche Liebschaften 
Blueberry 
Adolphe 
d'Antoine de Caunes
Gérard Krawczyk 
José Dayan 
Yan Koumen 
B. Jacquot 
2001 Napoléon 
Le Frère du Guerrier 
La Chambre des Officiers 
Le Raid 
Blanche 
Yves Simonneau
Pierre Jolivet 
François Dupeyron 
Djamel Bensalah 
Bernie Bonvoisin
2000 The Musketeer 
Das Halsband der Königin 
Nebel von Avalon 
Ritter aus Leidenschaft 
Pakt der Wölfe 
Peter Hyams
Charles Shyer  
Uli Edel
Brian Helgeland
Christopher Gans

Darüber hinaus hat Luraschi bei sehr bekannten älteren Filmen wie Jefferson in Paris (1994) von James Ivory, Der Husar auf dem Dach (1995) von Jean-Paul Rappeneau mit Juliette Binoche, Capitaine Conan (1996) von Bertrand Tavernier, Die eiserne Maske (1997) mit Leonardo Di Caprio und Gérard Depardieu oder Johanna von Orleans von Luc Besson mitgewirkt.

Das zweite Vierteljahrhundert KALTENBERGER RITTERTURNIER wird 2005 also neben Bewährt-Bekanntem durch neue Ritterdarsteller, einzigartige Pferde, eine wundervolle und äußerst spannende Turnierstory und vor allem in Kaltenberg bisher nicht gesehene Stunts eingeleitet werden. 

„Wir sind unserem treuen Publikum das Beste schuldig“, sagte Veranstaltungschef Prinz Luitpold auf Anfrage, „Kaltenberg ist schließlich nicht umsonst das größte Ritterturnier der Welt geworden. Gerade nach dem Jubiläumsturnier 2004 mussten wir uns etwas Spektakuläres einfallen lassen, um 2005 nochmals eine Steigerung bieten zu können. Atemberaubender und spektakulärer als 2005 in Kaltenberg kann man ein mittelalterliches Turnier nicht darstellen..“

Man darf also gespannt sein auf die neuen Akzente des Kaltenberger Ritterturnieres 2005.

Veranstaltungstermine 
Kaltenberger Ritterturnier: 1., 2., 3. / 8., 9., 10. / 15.,16., 17. Juli 2005
2. Kaltenberger Gauklernacht: 14. Juli 2005


Schloss Kaltenberg, 25. Oktober 2004
Ritterturnier Kaltenberg Veranstaltungs-GmbH

CORVUS CORAX

Hintergrundinformationen über Corvus Corax

 

Siehe auch:

www.corvuscorax.de 
www.tanzwut.com

Diskografie:

www.corvuscorax.de

 

 
 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  

 

 

  
  
  
  
  
  
  
  

 

Corvus Corax: Die Musikanten der Kaltenberger Tafelrunde

1993 trat Corvus Corax erstmals im Rahmenprogramm des Kaltenberger Ritterturnieres teil. Seitdem hat sich die Gruppe zum festen Bestandteil des Programmes entwickelt; für viele Besucher der Kaltenberger Rittertuinieres haben die Corvus Corax-Konzerte Kultcharakter. Corvus Corax ist aus Kaltenberg nicht mehr wegzudenken. 2003 wurden Sie mit dem Ehrentitel "Musikanten der Kaltenburger Tafelrunde ausgezeichnet.

 

Corvus Corax in Kaltenberg

Aber auch Corvus Corax hat mal klein angefangen...

Erfahren Sie mehr über die Kultband in den Untermenüpunkten

 

 

Die Musikanten der Kaltenberger Tafelrunde
Corvus Corax: Spielleute der Könige - Könige der Spielleute

Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts tauchten eine Handvoll schräger Leute im Ostteil Deutschlands auf, die sich in mittelalterlicher Spielmannstradition mit Dudelsack, Trommel und Gaukelei durchs Leben schlugen. 

1989 standen zwei von ihnen erstmals unter dem Namen Corvus Corax auf der Bühne und schnell stießen weitere Spielleute zur Gruppe. 

Als sich 1992 die Stammbesetzung endgültig formiert hatte war der Name Corvus Corax bereits über die Mittelalterszene hinaus international ein Begriff. Den Anspruch Authentizität haben Corvus Corax seit jeher an ihre Arbeit. 

Die Musiker haben vereinzelt überlieferte Melodien mittelalterlicher Spielmannsmusik in Bibliotheken aufgestöbert und bearbeitet, das Leben der Spielleute studiert und selbst nachgelebt, die alten Instrumente in der eigenen Werkstatt rekonstruiert und mit spielpraktischen Erfahrungen weiterentwickelt. 

Als Vorlage für ihre extravaganten Kostüme dienen Abbildungen aus dem Mittelalter. Dennoch sind sowohl ihre musikalischen Interpretationen als auch ihr Auftreten unkonventionell. Corvus Corax verknüpfen Mittelalterliches mit traditioneller osteuropäischer Musik und modernen Rhythmen und schockieren so die akademische Musikfachwelt . Das Publikum dagegen ist von dieser Form der mittelalterlichen Spielmannsmusik begeistert und tanzt und tobt zur Musik der Könige der Spielleute. Direkt von der Straße über mittelalterliche Märkte und Ritterturniere aber auch Konzerthallen und Festivals bis hin zu Kirchen und Theatersälen eroberte die Band schnell die Bühnen der Welt und die Herzen der Hörer in Europa, Asien und Amerika. 

Die Musik fahrender Spielleute ist wenig überliefert. 

Die offizielle Musiktheorie behandelt diese Gattung nur, um nachzuweisen, wo gottgefällige Musik aufhört. Verhindern konnte die Kirche eine weltliche Musikentwicklung jedoch nicht und gerade mit dieser weltlichen Musik konnten sich Corvus Corax identifizieren. Mit den Vaganten und Gaunern und den Geächteten (denn das waren fahrende Spielleute im Mittelalter), die bei Festen und in Kneipen „uff zeuchten“, die mit den Dirnen nächtigten und mit den Spielern soffen. 

Bei ihrer Suche nach derartigen Aufzeichnungen mittelalterlicher Musik stießen die Musiker immer wieder auf die Carmina Burana. Stücke aus dieser Handschriftensammlung, die sich mit den weltlichen Genüssen des Lebens befassen dienten Corvus Corax des Öfteren als Inspiration und Interpretationsgrundlage. 

Für ihr neuestes Studioalbum haben sich Corvus Corax nun voll und ganz den Schriften und Liedern der Carmina Burana gewidmet und diese fulminant mit den ihn eigenen Instrumenten einerseits und einem Orchester und Chor andererseits interpretiert. Das Ergebnis ist ein opulentes Werk zwischen Mittelalter, Klassik, Soundtrack und den typischen Corvus-Corax-Klängen

 

 

Die Musikanten der Kaltenberger Tafelrunde
Corvus Corax: Spielleute der Könige - Könige der Spielleute

Als im Dezember 1989 zwei Musiker erstmals unter dem Namen Corvus Corax auf der Bühne standen, war das nicht nur die erste „Neue Deutsche Mittelalterband“ nach dem Fall der Mauer. Die Grundlagen für das, was da auf die Welt zukommen sollte, waren schon "Ante Casu Peccati“ –vor dem Sünden- (Mauer-) fall - gelegt. Was als Duo begann, schloss sich schnell mit "Zumpfkopule“ zur "Congregatio“ und zum Quintett zusammen und erregte allerorts Aufsehen. Als sich 1992 die Stammbesetzung endgültig formiert hatte und damit die "Tempi Antiquii“ – die Alten Zeiten - vorbei waren, war der Name Corvus Corax in der Mittelalterszene bereits ein Begriff. 

Was aber ist das Geheimnis dieser Band?

Die Musik der fahrenden Spielleute ist nur spärlich überliefert. Die offizielle Musiktheorie jener Zeit behandelt diese Gattung nur, um anzuzeigen, wo gottgefällige Musik aufhört. Allerdings konnte die Kirche eine weltliche Musikentwicklung nicht verhindern, denn "Inter Deum et Diabolum Semper Musica Est“ - zwischen Gott und Teufel ist immer und überall Musik. 

Corvus Corax hat die vereinzelt aufgeschriebenen Melodien in Bibliotheken aufgestöbert und behutsam bearbeitet, das Leben der Spielleute studiert und selbst nachgelebt, die alten Instrumente in der eigenen Werkstatt rekonstruiert und mit spielpraktischen Erfahrungen weiterentwickelt. 

Hier wird die mittelalterliche Spielmannsmusik nicht als auflockerndes Hörbeispiel zum "Openair-Museum“- Mittelaltermarkt dargeboten. Corvus Corax hat die Grenzen akademischer Musikdarbietung gesprengt. Auch damit hat die Gruppe eine praktische Erfahrung mittelalterlicher Spielleute wiederholt, denn von der traditionellen Musikgeschichtsauffassung her ist Corvus Corax ein „Diabolum in Musica“ - ein Teufel in der Musik - als solch einer wurde auch der "Tritonus“ bezeichnet - ein disharmonisches Intervall. Jedoch die stetig wachsende Fangemeinde und die Presse haben die Gruppe Corvus Corax 1994 zu den "Königen der Spielleute“ erhoben.

Wenn das theoretische Fundament immer wieder an der praktischen Umsetzung geschliffen wird, muss es zu einer Entwicklung kommen: Dass auch Corvus Corax "Viatores“ - Wanderer - sind und sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, ist mit der 1997 entstandenen Produktion der Band deutlich geworden. Wenn man hier meint, Anlehnungen an moderne Popmusik zu hören, so ist das durchaus beabsichtigt und im Sinne mittelalterlicher Spielleute: diese haben bei ihren Reisen durch die mittelalterliche Welt überall Melodien und Rhythmen aufgegriffen und mit ihrer musikalischen Erfahrung zur neuen Musik ihrer Zeit verschmolzen und damit die gesamteuropäische Musikentwicklung entscheidend beeinflusst. Mit der gleichen spielmännischen Musikauffassung gehen Corvus Corax an Musik heran und lassen ihre eigenen musikalischen Erfahrungen - auch die mit moderner Musik - in ihre „Alte“-Musik mit einfließen. 

Dies ist auch eine Art und Weise, wie seit eh und je mit Geschichte und Geschichten umgegangen wurde und wird: um historische Begebenheiten herum spannen nicht erst seit dem Mittelalter u. a. Dichter - also auch Spielleute - Legenden, um zu unterhalten oder um auf ewige Zusammenhänge in der Daseinsgeschichte des Menschen hinzuweisen. Eine Ewigkeit ist vergangen - "Mille Anni Passi Sunt" - und immer noch tanzen die Menschen zu denselben Melodien. - Ein besonderer Anlass zu einer Verknüpfung von Legendärem und der Musik von Corvus Corax bot sich bei der Begegnung der Gruppe mit Ottomar Rodolphe Vlad Dracula Prinz Kretzulesco dem Erben des legendären Fürsten Vlad Tepes genannt "Der Pfähler", der die Vorlage für Bram Stokers Geschichte vom Grafen Dracula bot. Prinz Kretzulesco beschwört in einem Lied in altrumänischer Sprache: Was ich gewesen bin, bist du jetzt - was ich bin, wirst du sein - Tausend Jahre sind vergangen - und der Chor wiederholt: Mille Anni Passi Sunt... 

Auf der Suche nach neuen alten Schätzen aus der Vergangenheit sind Corvus Corax in noch tiefere Ebenen der Geschichte vorgedrungen und auf das „SEIKILOS“-Lied – das älteste in Musik und Text überlieferte Lied aus dem Europäischen Kulturkreis gestoßen. Die doppelte Rezeption antiker und auch fernöstlicher Musik – also die Übertragung ins „Moderne Mittelalter“ von Corvus Corax macht den Reiz der jüngsten Veröffentlichung der Band aus.

Die "Tanzwut"-Bewegung im 14. Jh., bei der sich viele Menschen den Spielleuten anschlossen und sich tanzend dem drohenden Weltuntergang durch die Pest zu entziehen suchten, hat Parallelen zu den Megaparties, den Raves der Technoszene von heute. Aus der Single Produktion "Tanzwut" ist ein zweites Projekt der Corvus Corax Musiker hervorgegangen, in dem neben den mittelalterlichen Instrumenten auch E-Gitarren und Keyboards eingesetzt werden. (siehe: www.tanzwut.com)

Die Melodien und Sounds von Corvus Corax haben Musiker aus anderen Genres dazu inspiriert, diese auch einmal „In Electronica“ erklingen zu lassen. Remixes aus den bereichen Gothic, Rock, Techno oder verspielter Pop - eine interessante Mischung sind auf dieser Produktion zu hören. 

Während der Zeit ihres Bestehens ist Corvus Corax rund um die Welt gekommen: Konzertreisen führten die Band in fast alle europäischen Länder, nach Japan, Jordanien, Marokko und Mexiko. Fernsehanstalten haben die Gruppe für verschiedene Produktionen herangezogen und immer wieder waren die Könige der Spielleute auf historischen Stadtfesten und zu Konzerten in Burg- und Schlosshöfen zu hören. Seit ihrem 10. Jahr sind Corvus Corax regelmäßig im Winter auch auf Tour und spielen in Clubs und Konzerthallen in ganz Deutschland und Europa.

 

 

 

 
Max von Hoenow ist Maxx - Der stumme NarrUwe Spillmann 
ist der
Kiepenkasper
xyz von den Kaltenberger Moriskentänzernxyz
von den Gundelfingern
Manfred Ewender
 von den Ersten Münchner Barbaren
Martin Zeiller
 
Produktionsleiter
Der LederhosenmacherNicola Elze ist Morgana & Cassiopeia
Hexe und Acrobatin

 

 

 

Erstmalig 2005: Ein Schwarzer Ritter als neues Kaltenberg-Motiv 
Starfotograf "schießt" Kaltenberg-Motiv

 

 

 

Kirsten Sonntag
Unternehmen Mittelalter oder Mit einem Bierzelt fing alles an

 

Pressetext

Erstellt im Mai 2005
Länge: ca. 19.500 Zeichen

Geeignete Illustrationen/Bilder finden Sie in dieser Website unter BILDER (im Hauptmenü)

Dieser Textkann von Ihnen kostenlos unter Nennung der Quelle und der Autorin verwendet werden.

 

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Klaus Bock
Amalienstrasse 45
80799 München
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Oder

Mit einem Bierzelt fing alles an

Von Kirsten Sonntag

Ein Traum, ein Schloss, eine englische Rittertruppe – das ist das Rüstzeug, mit dem Prinz Luitpold von Bayern vor 26 Jahren an den Start ging. Heute tauchen an drei Juli-Wochenenden alljährlich mehr als 100.000 Besucher beim wohl größten Ritterturnier der Neuzeit auf Schloss Kaltenberg in die faszinierende Welt des Mittelalters ein

Wie alles begann

Ein Schloss mit Burggraben, Zinnen und einem romantischen Innenhof, umgeben von hohen Nadel- und Laubbäumen, deren dichtes Blattwerk leise im Wind raschelt und geheimnisvolle Schatten auf den Waldboden wirft: eine Szenerie, die sich dem Besucher auch vor vielen hundert Jahren keinen Deut anders dargeboten haben mag. Und doch – sehr bekannt war Schloss Kaltenberg vor nunmehr 26 Jahren nicht. Das sollte sich auf Wunsch des Hausherren, Prinz Luitpold von Bayern, ändern. Denn nachdem man den Biergarten um eine große Gaststätte erweitert hatte, musste der Standort „Schloss Kaltenberg“ zu Bekanntheit erlangen; man wollte die Schönheit und den Reiz der Örtlichkeit über die regionalen Grenzen hinaus propagieren.

Die Geschäftsidee

Ein Einweihungsfest für die neue Schenke schien der geeignete Rahmen zu sein. Im Juli 1980 war es soweit. Doch was konnte man den Festbesuchern bieten? Glücklicherweise gab es da etwas, das den Prinzen seit seiner Kindheit fasziniert hatte: das Mittelalter. Als kleiner Bub hatte er sich hinter klirrenden Ritterrüstungen versteckt und – wie so viele andere Knaben auch – von Rittern und Pferden, von Burgen und Turnieren, aber auch von ritterlichen Tugenden wie Treue und Mut geträumt. Was lag also näher, als die Gäste mit einer mittelalterlichen Show-Einlage zu unterhalten? Ein glücklicher Zufall, dass Prinz Luitpold einige Zeit zuvor im Londoner Tower-Graben eine mittelalterliche Vorführung bestaunt hatte. Kurzerhand machte er die Stuntleute ausfindig und ließ 30 Mannen samt Pferden aus dem britischen Königreich anreisen. Schwertkämpfe, Reitkunst und weitere spektakuläre Kostproben ritterlicher Fertigkeiten wurden vor dem Kaltenberger Publikum zum Besten gegeben. Bewirtet wurden die Gäste mit dem vor Ort gebrauten König Ludwig Dunkel in einem eigens dafür aufgebauten Bierzelt. „Es war eine Mischung aus bayerischem Bierfest und Ritterturnier“, erinnert sich der Prinz. „Die eigentlich als einmaliges Fest geplante Veranstaltung kam bei den Besuchern großartig an, besonders die mittelalterliche Komponente. Im folgenden Jahr wollten alle wiederkommen!“ Die Idee vom mittelalterlichen Ritterturnier war geboren – die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Der Durchbruch

Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich das Kaltenberger Ritterturnier zu einem großartigen Mittelalter-Event. 1981, also bereits im 2. Veranstaltungsjahr, kam zum Ritterturnier als Begleitprogramm der mittelalterliche Markt hinzu, der allein schon mehr als erlebenswert ist. Das Event wuchs von Jahr zu Jahr. Schnell war klar, dass das zunächst recht spontan organisierte Fest nicht mehr „nebenher“ laufen konnte, es bedurfte einer professionellen Betreuung. Man beauftragte eine aushäusige Agentur mit der gesamten Organisation. Der Besucheransturm war gewaltig; schnellstens musste die gesamte Infrastruktur – angefangen bei den Parkplätzen über die Tribünen bis hin zum gastronomischen Angebot – erweitert werden. Erst als die Veranstaltung solche Ausmaße angenommen hatte, dass die Veranstaltungsbetreuung 2 bis 3 Fulltime-Jobs rund ums Jahr bedeutete, holte man die Organisation zurück ins Schloss; seit 1998 leitet Beatrix Prinzessin von Bayern das Kaltenberger Ritterturnier als Geschäftsführende Gesellschafterin gemeinsam mit dem Produktionsleiter Martin Zeiller. Inzwischen erwirtschaftet die gesamte Veranstaltung den Umsatz eines mittelständischen Unternehmens – und das an nur drei verlängerten Wochenenden im Jahr. Da versteht es sich von selbst, dass betriebswirtschaftliche Instrumente und Verfahren wie klare Produktpositionierung, Lean Management, Outsourcing, Medienpartnerschaften, Qualitätskontrolle und Produktentwicklung zum Einsatz kommen müssen – schließlich muss das „Unternehmen Mittelalter“ auf einem sicheren wirtschaftlichen Fundament ruhen, um auch zukünftig zu  bestehen.  

Positionierung der Veranstaltung

Als „grandioses Fest für die ganze Familie“ war es von Prinz Luitpold erdacht, das Kaltenberger Ritterturnier. Und genau so wird es von den Besuchern auch angenommen. Weit über die Grenzen der Region und auch Bayerns hinaus reicht der Ruf des Ritterturniers. An drei verlängerten Juli-Wochenenden (Freitag, Samstag, Sonntag) findet das legendäre Turnier statt – wechselweise als Nachmittags- oder Abendveranstaltung. Bei den Abendveranstaltungen kann man sich von der unvergleichlichen Atmosphäre im Feuerschein bis nach Mitternacht verzaubern lassen, während die Nachmittagsveranstaltungen vornehmlich Familienpublikum anziehen – zumal im Anschluss an das „große“ Turnier in der Arena ein Kinderturnier mit vielen Spielstationen für „Mini-RitterInnen“ ab 6 Jahren stattfindet.

Ein absolutes Highlight ist die Kaltenberger Veranstaltung gerade auch für Eltern, die keinen gesteigerten Wert auf den Besuch uniformer Vergnügungsparks und lärmender Rummelplätze legen. Denn in Kaltenberg wird Produktqualität in jeglicher Hinsicht groß geschrieben. In der Arena mit 9.000 Sitzplätzen findet ein knapp zweistündiges, absolut spektakuläres Ritterturnier statt; auf acht kleineren Bühnen treten handverlesene Gaukler und Musikanten, Akrobaten und Spaßmacher auf; und um diese Vorführungen rankt sich ein mittelalterlicher Markt mit rund 100 Ständen. Ramsch wird man auf dem mittelalterlichen Markt nicht finden. Der oberste Marktherr – Prinz Luitpold persönlich – wacht darüber, dass an den Ständen weder Tand noch Plastikartikel angeboten werden. Auch wenn es zwischen den Ständen, in den Gassen, vor den Schenken und Musikbühnen lebendig und bunt zugeht – mit greller Jahrmarktstimmung muss man hier gottlob nicht rechnen. Ganz im Gegenteil: An den Ständen präsentieren Handwerker die Künste ihrer jeweiligen Zunft und zeigen Arbeitsweisen, die längst in Vergessenheit geraten sind. Bevor ein Handwerker oder Händler zur Teilnahme zugelassen wird, wird streng geprüft, ob er auch tatsächlich den Auflagen entspricht. Ebenso strenge Auswahlkriterien gelten auch für die Künstler; nur wenn ein Künstler hundertprozentig überzeugt und zur Veranstaltung passt, wird er verpflichtet – Kompromisse gehen die Kaltenberger hier nicht ein. Die Künstler und Handwerker, die man hier antrifft, zählen zweifelsohne zu den Besten ihrer Zunft – und umgekehrt bedeutet es für sie den „Ritterschlag“, sich in Kaltenberg dem Publikum präsentieren zu dürfen. Um überteuerte Marktwaren zu verhindern, behalten sich die Veranstalter die Festlegung fairer Preise vor; als Zuständige für Markt und Gastronomie geht jeder einzelne Artikel geht durch die Hände von Theresa Wagner, wird von ihr begutachtet und preislich eingeordnet. Sowohl die Gastronomie als auch herstellende Handwerker müssen sich an die Preisvorgabe halten – andernfalls droht Ausschluss. Bemerkenswert ist der Umstand, dass Handwerker, die dem Publikum etwas Besonderes, aber wenig Einträgliches zu bieten haben, vom Veranstalter  durchaus auch „subventioniert“ werden, damit eine Teilnahme für sie möglich wird. Das gilt beispielsweise für den Hersteller der bezaubernden Nussritter, für den Schmied mit seiner beindruckenden Freilicht-Schmiede oder für den Schindelmacher, der hier natürlich nicht mit großem Umsatz rechnen kann.

Bei den Marktständen handelt es sich nicht um die sonst allgegenwärtigen „Christkindlmarkt-Buden“, sondern um individuell gestaltete, oftmals urige „Unterschlupfe“ aus dicken Ästen, Zweigen, Segeltuch, verwittertem Holz, alten Ziegeln und Schindeln. Zu sehen ist möglichst wenig Metall, und auch Kabel und anderes technisches Equipment bleibt im Verborgenen.

Die Musikdarbietungen, die auf einer der acht kleineren Bühnen oder einfach unter einem Schatten spendenden Baum am Wegesrand stattfinden, decken eine breite Palette von höfischen Musikanten bis hin zu mitreißenden Spielleuten ab und sind so authentisch, wie mittelalterliche Musik nur eben überliefert sein kann.

Auch an die Gastronomie werden hohe Maßstäbe angelegt. Currywurst und Pommes sucht man hier vergebens – dafür findet man vor den Augen der Besucher im Holzofen gebackenes Brot, deftige Wildschweinsalami, Schupfnudeln oder Hirschragout. Es versteht sich von selbst, dass Speisen auf Mehrweg-Geschirr oder aber „essbaren Unterlagen“ wie zum Beispiel Brotschalen oder Salatblättern ausgegeben werden; gegessen wird mit Holzbesteck.

Doch auch bei höchster Produktqualität ist es dem Prinzen Luitpold ein besonderes Anliegen, dass die Eintrittspreise auch für die breite Masse erschwinglich bleiben. So werden in 2005 die Eintritts- und Gastronomiepreise erstmals seit 5 Jahren erhöht, und auch das nur marginal. Für Eintrittspreise ab 16 Euro kommt man also in den Genuss von 8 Stunden spektakulärem Programm in der Arena und auf den acht Bühnen – vom bunten Markttreiben, all den Gauklern, Harlekinen, Hexen und Schelmen, die sich unters Marktvolk mischen, phantasievoll gewandeten Besuchern und der atemberaubenden Kulisse ganz zu schweigen ...

So erklärt sich, dass das Kaltenberger Ritterturnier unbestritten zur Kultveranstaltung avanciert ist – und dies hängt sicher nicht nur damit zusammen, dass es sich um das größte Ritterturnier der Welt handelt, sondern liegt zweifelsohne auch in der Magie der Örtlichkeit und in der Liebe zum Detail begründet, die der Besucher auf Schritt und Tritt erfährt; diese Liebe zum Detail ist sicher nicht zuletzt auf das persönliche Engagement des Prinzen Luitpold und seiner Gattin, Prinzessin Beatrix, zurückzuführen. Im modernen Marketing-Deutsch würde man sagen: Kaltenberg ist ein High-End-Produkt, der Inbegriff eines Premium-Events – und dennoch unverkünstelt, familienorientiert und frei von elitärem Ambitionismus.

Lean Management

Auch wenn das Kaltenberger Ritterturnier den Umsatz eines mittelständischen Betriebs erzielt, ist es doch völlig anders geartet als ein Unternehmen, das während des gesamten Jahres mehr oder weniger gleichmäßig produziert. Die Veranstaltungs-Vorbereitungen laufen zwar das ganze Jahr über, doch ist es neben der Geschäftsführerin Prinzessin Beatrix lediglich ein kleines Team von Produktions- und Verwaltungsmitarbeitern rund ein halbes Dutzend feste Angestellte, das die Fäden zieht. Gemeinsam treiben sie die Planungen voran, organisieren den Mittelalterlichen Markt, halten die Kontakte zu sämtlichen beteiligten Künstlern. Erst an den drei Juli-Wochenenden schnellt die Zahl der Mitarbeiter hoch: 1.200 bezahlte Künstler erscheinen nun auf dem Plan und 800 Mitarbeiter, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen – vom Parkplatzeinweiser bis zum Notarzt (nicht alle gleichzeitig, sondern teilweise in Schichten rollierend). Welche Logistik hinter den Kulissen gefragt ist, kann man sich vorstellen, wenn man sich die 2.000-köpfige Mitarbeiterschar vergegenwärtigt: Die Mitwirkenden werden in Zeltlagern (ein eigenes kleines Dorf!) auf dem Schlossgelände untergebracht und in einer „Kantine“ verköstigt; im weiten Umkreis sind Hotels und Pensionen ausgebucht. Die Mitwirkenden müssen empfangen und eingewiesen werden. Und vor allem die gesamte Ablauforganisation ist generalstabsmäßig geplant: Wer wann wo auftritt – und zwar auf die Minute genau! Kaum auszumalen, wenn ein feiner höfischer Minnesänger 20 Meter entfernt von der Rabenbühne auftreten müsste, während die wilden Vaganten der Mittelalter-Kultband Corvus Corax ihren Dudelsäcke und Trommeln die ebenso berühmten wie gewaltigen Klänge entlockten ...! All das und noch viel mehr wird von Produktionsleiter Martin Zeiller und dem Regisseur des Rahmenprogramms, Markus Hummel, in den restlichen 11 Monaten des Jahres minutiös ausgetüftelt.

Auch der Kartenvorverkauf ist ebenso stringent sowie kosteneffizient organisiert – schließlich müssen mehr als 100.000 Karten an den Mann, die Frau, die Familie gebracht werden. Also wurde eine telefonische Bestell-Hotline eingerichtet, über die man direkt in Kaltenberg Karten ordern kann,  sowie die Möglichkeit geschaffen, über per Online-Bestellung über die Website www.ritterturnier.de Karten zu beziehen. Das Call-Center verfügt über 8 bis 10 parallele Stellen (rollierend werden hier bis zu 80 MitarbeierInnen aus der Region beschäftigt) und auch die Online-Bestellmöglichkeit wird vom Publikum sehr gut genutzt (bereits im 2. Jahr dieses Angebots wurden 10 % der Karten online verkauft). Um den Ansturm auf die begehrten Karten zu entzerren, startet der Vorverkauf sehr früh, bereits im November des Vorjahres. So haben die eingefleischten Kaltenberg-Fans und alle, für die das Ritterturnier fest im persönlichen Terminkalender steht, die Möglichkeit, sich vor dem großen Run mit Karten einzudecken und sich die besten Plätze in der Arena zu sichern. Kurz vor den Veranstaltungsterminen werden die Karten auch über externe Vorverkaufsbüros vertrieben.

Outsourcing

Ein derart schlankes Management einer solch beachtlichen Veranstaltung erfordert ein effizientes, gut kontrolliertes Outsourcing. Bestimmte Aufgabenbereiche werden an spezialisierte Unternehmen vergeben, die über das jeweils gefragte Knowhow verfügen; so ist ein Security-Dienstleister für die Sicherheit der Besucher verantwortlich, eine  lokale Firma erledigt die reibungslos funktionierende Parkplatzeinweisung und natürlich kümmern sich zahlreiche Spezialisten um die (so gut wie unsichtbare) Technik hinter den Kulissen. Pyrotechniker, Beleuchtungs- und andere High-Tech-Spezialisten sorgen während des Turniers und drumherum für jede Menge unvergesslicher Effekte. Zeigt es sich, dass outgesourcte Aufgaben besser intern aufgehoben sind, wird die entsprechende Funktion mit einem geeigneten fest angestellten Mitarbeiter besetzt. So wurde bereits vor einigen Jahren die Organisation der Veranstaltung (damals ausgelagert an eine externe Agentur) zurück nach Schloss Kaltenberg geholt, denn es stellte sich heraus, dass immer enger vernetzt und quasi „aus einer Hand“ gearbeitet werden musste, um das stets wachsende Turnier optimal zu gestalten. In jedem Fall wird genau abgewogen, welcher Weg der qualitativ beste und wirtschaftlich vernünftigste ist und wer optimalerweise welche Aufgabe oder Funktion übernimmt.   

Medienpartner

Den über Jahre konstanten Medienpartnern Bayern3, dem Bayerischen Fernsehen und dem Münchner Merkur/tz kommt eine große Bedeutung bei; sie kooperieren bei der Präsentation des größten Ritterturniers der Welt. Der prominente Bayern3-Morningshow-Moderator Roman Roell ist als Turniersprecher gar nicht mehr wegzudenken, zumal er in der Figur des „Merlin“ fest in den Ablauf des Turniers integriert ist. Schon Wochen vor Veranstaltungsbeginn berichten die Medienpartner über das bevorstehende Event und schüren so natürlich die Neugier des Publikums auf das Turnier, auf die alljährliche Turnierstory und die unvergleichliche Atmosphäre. Spätestens jetzt werden die letzten Sitzplätze in der großen Arena an den Mann gebracht. 

Innovationen und Produktentwicklung

In Kaltenberg macht man sich ständig Gedanken darüber, wie man die Veranstaltung weiter entwickeln und verbessern könnte, um das Publikum mit immer neuen Eindrücken und Erlebnissen in den Bann zu schlagen. Erstmals zum 25. Jubiläum des Ritterturniers fand 2004 die Gauklernacht statt. Viel stärker noch als tagsüber entfalten die Künste der Gaukler und Musiker bei Nacht ihre magische Wirkung; überall lodern Feuer und werfen flackernde Schatten; Feuerspucker und Hexen mischen sich unter die Besucher – es herrscht eine atemberaubende Stimmung, die man mit allen Sinnen genießen kann. Kein Wunder also, dass dieses einzigartige Spektakel beim Publikum überwältigenden Anklang fand – man konnte (und wollte) gar nicht umhin, es für den Sommer 2005 gleich wieder fest einzuplanen.

Auch das Ritterturnier, Herzstück der Veranstaltung, hat sich von Jahr zu Jahr weiter entwickelt; es wurden ebenso phantasievolle wie Furcht erregende Protagonisten eingeführt und spannende Abenteuer gesponnen, Storyboards entworfen, Dialogregien ausgetüftelt und Drehbücher geschrieben – Jackie Venon und seine tollkühne Reiter-Truppe, die Cascadeurs Associés, haben das Kaltenberger Publikum 23 Jahre in Atem gehalten. Ein Ende ist immer auch ein Anfang und die Chance auf etwas Neues – unter diesem Motto steht nun der altersbedingte Abschied von Jackie Venon. Die Nachfolge tritt der weltbekannte Kaskadeur Mario Luraschi mit seiner international renommierten Stuntreitertruppe Cavalcade an – etwas Spektakuläreres kann man seinem Publikum kaum bieten. Tatsache ist, dass nun der sportliche Aspekt sowie die Wettbewerbskomponente des Ritterturniers mehr in den Mittelpunkt rücken werden – man darf gespannt sein! Übrigens: Die Turnier-Story wird exklusiv für Kaltenberg entwickelt und ist nur hier zu sehen!

Zukunftsperspektiven

Das Kaltenberger Ritterturnier ist ein Magnet – sowohl für das Publikum als auch für die Mitwirkenden –, der seinesgleichen sucht; jeder Veranstaltungstag ist nahezu bis ganz ausverkauft – in der Arena knistert eine unbeschreibliche Stimmung und auf dem gesamten Gelände herrscht ein einziges schillerndes Treiben, ausgelassene Stimmung und mittelalterliches Flair. Ist eine solche Veranstaltung überhaupt noch zu steigern? „Das ist in der Tat schwierig“, meint auch Prinzessin Beatrix. „Eine Verlängerung um ein weiteres Wochenende ist problematisch, da sich viele Mitwirkende nicht über einen solch langen Zeitraum freimachen können. Und ein in höherem Maße rollierendes System verkompliziert natürlich die Organisation. Quantitative Ausweitungen sind für uns nicht interessant, wir arbeiten vielmehr ständig an Qualitätsverbesserungen, um auch weiterhin die Trendsetter in Sachen Mittelalter-Veranstaltungen zu sein und die Marke „Kaltenberg“ noch bekannter zu machen – auch über das Ritterturnier hinaus. So ist beispielsweise unsere „Alte Fasshalle“ ein idealer Rahmen für Hochzeiten, Firmen-Events und andere Feiern. Eine Gewinnmaximierung haben wir mit dem Ritterturnier noch nie angestrebt, im Gegenteil: Die Gewinne fließen größtenteils in die Veranstaltung zurück und werden mit dem Ziel verwendet, die Veranstaltung in jeglicher Hinsicht langfristig abzusichern und zu verbessern. Unser Traum ist  eine überdachte Zuschauertribüne, um bei jedem Wetter auf der sicheren, sprich: trockenen Seite zu sein. Ein toller Erfolg wäre für uns natürlich, möglichst früh ausverkauft zu sein, denn die letzten Wochen vor der Veranstaltung sind ohnehin die anstrengendsten. Denkbar sind natürlich auch andere Veranstaltungen – schließlich haben wir hier ja die große Arena. So könnte man das Programm um Konzerteerweitern – das ist durchaus realistisch. Ich würde in Kaltenberg gerne selbst eine bis zwei musikalische Veranstaltungen aufbauen. Was ich mir für das Ritterturnier zukünftig  außerdem vorstellen kann, ist eine Partnerschaft mit einem Sponsor, der zu uns passt. Ein Sponsor erhöht die Planungssicherheit und trägt zur langfristigen Sicherung der Veranstaltung auf höchstem Niveau bei.“

Beim Blick hinter die Kulissen des Kaltenberger Ritterturniers bleibt kein Zweifel, dass auch das „Unternehmen Mittelalter“ mit modernsten betriebswirtschaftlichen Instrumenten gemanagt wird, um höchste Qualität zu garantieren und das Publikum Jahr für Jahr aufs Neue zu begeistern. 

 

 

 

Kaltenberger Ritterturniers 2005
Juli ist Kaltenberg-Zeit!

 

 

Die Zweite Kaltenberger Gauklernacht:
Ein Fest der Sinne und der Gaumenfreuden

 

Pressetext

Erstellt am 26.4.2005
Länge: 2.500 Zeichen

Geeignete Illustrationen/Bilder finden Sie in dieser Website unter BILDER (im Hauptmenü)

Alle Texte im Bereich Aktuelle Infos & Textekönnen von Ihnen kostenlos ohne Nennung der Quelle verwendet werden.

 

Für Ihre evtl. Fragen steht Ihnen  unser Pressebüro gerne zur Verfügung:

m&m internetwerkstatt
Klaus Bock
Amalienstrasse 45
80799 München
Tel.: 089-28808239
presse@ritterturnier.de

 

 Ein „feuriges“ Fest der Sinne und Gaumenfreunden: Die zweite Kaltenberger Gauklernacht

Die zweite Kaltenberger Gauklernacht wird am 14. Juli im Rahmen des 26. Kaltenberger Ritterturnieres das große Festt der Gaukler, Spielleute, Akrobaten und Feuerkünstler auf Schloss Kaltenberg sein – d.h., eigentlich ist es eine tolle Festnacht!. 

Ganz aktuell: Karten bekommen Sie ab 1. Mai über die üblichen Vorverkaufstellen oder die Website ww.ritterturnier.de oder direkt beim Veranstalter unter 08105 – 11 33 13.


Veranstaltungstermin 
Die Zweite Kaltenberger Gauklernacht findet statt am Donnerstag, den 14. Juli 2005.
Einlass / Marktöffnung ist ab 18.00. Die Feuerschau beginnt um 20.00.
Programmende wird gegen 24.00 erwartet – aber es wird an vielen Feuern sicherlich länger gehen...

Eintrittspreise
17,- € bis 19,- €


Wenn das Kaltenberger Ritterturnier als Fest der Pferde, der mitreissenden Action und der atemberaubenden Stunts bezeichnet werden darf, dann die Kaltenberger Gauklernacht als Fest der Sinne und der Phantasie, der Poesie und Magie, sowie der leisen als auch der rauhen Töne des Mittelalters. 

Wer letztes Jahr bei der ersten Gauklernacht dabei war, wird die zauberhafte Atmosphäre des nächtlichen von offenen Feuern beleuchteten Mittelaltermarktes und der acht Bühnen nicht vergessen haben. Schöner kann man „Kaltenberg“ nicht erleben...

Natürlich wird es einen nächtlichen („feurigen“) Umzug der fast 1000 teilnehmenden Künstler geben – ein weiterer spektakulärer Höhepunkt der Festnacht.
In diesem Jahr wird es noch feuriger zugehen in Kaltenberg als letztes Jahr: Denn Höhepunkt der zweiten Kaltenberger Gauklernacht wird die unglaublich spektakuläre, einzig für dieses Fest inszenierte Feuerschau in der sicherlich wieder mit 10.000 Zuschauern vollbesetzten Arena sein. 

Und danach geht es auf dem Gelände am Schloss Kaltenberg mit einem bunten Programm auf allen Bühnen, an den Ständen und in den Schänken und in den Strassen des Marktes weiter bis tief in die Nacht. Augen und Ohren werden bei diesem Fest der Sinne ebenso opulent verwöhnt wie der Gaumen. Man ist fast geneigt zu sagen, selber Schuld wer zu dieser einmaligen Festnacht nicht kommt...

Ein Ritterturnier wird es an diesem Tag nicht geben, wer das sehen will, muß auch an einem der 9 Turniertage kommen. Viele weitere aktuelle Informationen über Gauklernacht und Ritterturnier sowie eine Online-Bestellmöglichkeit für Eintrittskarten finden Kaltenberg-Fans und -Freunde auf der sehenswerten Website: www.ritterturnier.de!

 

 

 

Die Story des 26. Kaltenberger Ritterturniers 2005
Die zwei Brüder

 

Pressetext

Erstellt am 2.5.2005
Länge: ca. 2.400 Zeichen

Geeignete Illustrationen/Bilder finden Sie in dieser Website unter BILDER (im Hauptmenü)

Alle Texte im Bereich Aktuelle Infos & Textekönnen von Ihnen kostenlos ohne Nennung der Quelle verwendet werden.

 

Für Ihre evtl. Fragen steht Ihnen  unser Pressebüro gerne zur Verfügung:

m&m internetwerkstatt
Klaus Bock
Amalienstrasse 45
80799 München
Tel.: 089-28808239
presse@ritterturnier.de

 

 Die zwei Brüder

Veranstalter SKH Luitpold Prinz von Bayern bittet dieses Jahr zum 26. Male zum Kaltenberger Ritterturnier! An neun Turniertagen (jeweils Freitag, Samstag und Sonntag der ersten drei Wochenenden im Juli) wird das ritterliche Spektakel in der großen Freiluftarena zu Schloss Kaltenberg aufgeführt. 

Die Geschichte dieses Jahres heißt „Die zwei Brüder“. Erstmalig in der Geschichte des Kaltenberger Ritterturniers gelang es uns, die "Story" so frühzeitig zu erfahren:

Stunt-Weltstar, Autor und Regisseur Mario Luraschi lässt in 9 Bildern die dramatische Geschichte zweier Brüder erzählen. In früher Jugend werden die beiden Knaben - blond der eine, schwarzhaarig der andere - durch einen grausamen Barbarenüberfall getrennt. Der dunkelhaarige wird als Sklave an die Hexe Oregane verkauft und von dieser im Namen der Macht der Dunkelheit in einen Ritual in einen fürchterlichen Ritter verwandelt.

Der Blondschopf wird dagegen von seinem ritterlichen Onkel zuerst einem herrlichen Reiter, dann zu einem heldenhaften Ritter und schließlich zum großen Kämpfer für das Gute ausgebildet. Die Philosophie des Autors, Regisseurs und großen Pferdefreundes Mario Luraschi kommt hier eindeutig zum Tragen: „Erst musst Du Dich mit Deinem Pferd verbünden, bevor Du ein großer Ritter werden kannst!“

Als die Nachricht vom Tode des geliebten König Alberich I. in der Arena eintrifft, werden die besten Kämpfer des Landes aufgerufen, sich in einem ritterlichen Turnier zu messen – der beste soll der neue König werden!

Es kommt, wie es in Kaltenberg kommen muss: Ein Schwarzer Ritter kommt unaufgefordert zum Turnier, fordert die Krone und beschimpft als Sohn der Oregane die anwesenden Ritter, fordert sie heraus und ... wird im folgenden Turnier in vielen Prüfungen beweisen, dass keine menschliche Kraft dem Schwarzen Ritter paroli bieten kann – oder doch? Und wagt es ein Schwarzer Ritter allein, die anwesenden Helden herauszufordern? Nun ja, alles muss hier und jetzt ja auch nicht verraten werden... 

Die nächsten Minuten bieten Spannung, Spektakel und special effects wie nie (in Kaltenberg)! Das Gute kämpft wieder einmal gegen das Böse. 

Schließlich gibt es doch einen Gewinner des Turniers und damit einen neuen König – aber zitieren wir noch einmal Mario Luraschi: "Kommt im Juli nach Kaltenberg: Schauet und sehet das unglaubliche Spektakel der Zwei Brüder". 

 

 

2004 
2003 
2002

 

 

 

 

 

EINIGE TEXTE SIND AUS DER PRESSEMAPPE DER KALTENBERGER RITTERSPIELE KOMPLETT ÜBERNOMMEN WORDEN - MIT GENEHMIGUNG DURCH DIE PRESSETÄTIGKEIT VON MIR

  

 



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